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@finedining.worldwid
fantastic feasts and delicious treats
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03.05
30.04
seitdem ich das Fischbrötchen gegessen habe, kann ich an nichts mehr anderes denken.
Heute im Atelier ein Bild von einem Fischbrötchen gemalt
und dann gab es den hier zum Abendessen
fertig.
danach habe ich eine Geschichte geschrieben und die ging so:
Heute war ich auf dem Fischmarkt. Es war früh morgens und der Markt war voll und alle waren glaube ich Touristen und ich war mir nicht ganz sicher, ob ich auch eine Touristin war, oder Hamburgerin. Ich glaube ich war keine Hamburgerin. Aber Touristin war ich glaube ich auch nicht weil ich kein Fischbrötchen aß, auf leerem Magen, sondern mir eine geräucherte Forelle kaufte, um sie mir später am Abend in meinem eigenen Backofen zu zubereiten. Und dann kaufte ich noch eine Makrele für das „Mealprep“ morgen. Da war ich mir dann sicher dass ich keine Touristin war, denn Touristinnen machen kein Mealprep. Eine geräucherte Makrele im 16er Bett Schlafsaal des A&O Hostel für den nächsten Tag aufzubewahren, das tat man nämlich nicht. Ich glaube selbst würde man im Atlanikhotel schlafen, dann würde man keine Makrele in dem kleinen Kühlschrank der zimmereigenen Hotelbar kühl stellen. Denn am nächsten Morgen würde ja ein üppiges Hotelfrühstück auf einen warten, bei dem man im Notfall immer noch ein Brötchen und ein gekochtes Ei in einer Servierte unter dem Tisch verschwinden lassen könnte, um für den Tag vorbereitet zu sein.
Also mit dem beruhigenden Wissen keine Touristin zu sein, stiefelte ich weiter durch die Menschenmassen. Ich schaute Dieter Aal, äh ich meine Aal Dieter, zu, der seine langen Fische unters Volk brachte. Ich sah dicken Bäuchen zu wie sie hintereinander standen, um gleich einen dicken Fisch zu kaufen. Irgendwo in dem Getümmel wurde meine Laune dann schlecht. Ein wenig hatte ich Angst gerade in einer Tourifalle eingesperrt zu werden, obwohl ich eigentlich ja so sicher gewesen war, keine Touristin zu sein und über der Menge zu schweben. Aber jetzt war ich mitten drin mit der Forelle in der einen Hand und der gezückten Handykamera in der anderen. Plötzlich bekam ich Angst mir würde gleich auch so ein dicker kugelrunder Bauch wachsen. Meine Schuhe würden sich auflösen und in nackte Füße mit langen Nägeln verwandeln und dann würde ich in sandfarbenen Sandalen über das rote Pflaster schlendern. Ich würde mit meiner Frau in der stickigen Fischmarkthalle ein Bier trinken und sie würde anfangen ihre Hüften zu schwingen und ich auch, weil der Mann und die Frau auf der Bühne, die ein bisschen wie wir aussahen, so fetzig den Song von Michael Jackson sangen. Danach würden wir angetrunken zum Parkplatz laufen. Auf dem Weg würde ich schon etwas ausnüchtern und uns sicher in die Auffahrt des Hauses in der Vorstadt der Kleinstadt neben der Großstadt. Nachmittags würde es dann noch ein Stück aufgetauten Apfelkuchen aus der Tiefkühltruhe im Keller geben mit einem ordentlichen Löffel Schlagsahne und dann würden wir beiden müde ins Bett fallen weil wir sowas echt nicht mehr gewohnt waren, oder wir das nicht mehr abkonnten und weil morgen ja auch die Arbeitswoche wieder anfangen würde.
Plötzlich schaute ich auf meine Füße und sah auf meine Schwarzen Nike air Force und hoffte schon fast dass sie sich gleich in Sandalen verwandeln würden und ich am Nachmittag Apfelkuchen im Garten mit meiner Frau essen konnte und dann bekam ich plötzlich Panik, dass ich das gerade dachte und mir würde klar das ich es ganz bald aus diesem Fischbudenlabyrinth heraus schaffen musste. Aufpassen musste ich, dass sich die Tourifalle nicht schloss und ich gefangen war zwischen nachmittäglichen Apfelkuchen und kugelrunden Bäuchen und langen Zehen mit Nägeln in Sandalen.
Es war nun mal auch Sonntag um 8 Uhr morgens, für mich nicht die natürliche Art so früh in den Sonntag zu starten. Im Versuch den Ausweg aus meiner Situation zu finden, schaute ich plötzlich nach oben. Auf der Reling über dem Markt das stand ein Tierschützer mit Megafon, der versuchte gegen all anderen Schreienden Marktverkäufer anzukämpfen. Er erzählte lang von allen armen Seelen, die auch Schmerz empfinden und von all dem Leid. Eine dieser Seele befand sich in der blauen Tüte, die ich in der ganzen Panik immer fester umklammerte. Der Fisch gab mir Sicherheit. Er hatte gerade den Durchmesser, dass meine Hand einmal um Ihn greifen konnte. Fest verrenkte ich meine Finger um ihn. Hielt mich an ihm fest. Auch wenn ich damit in Kauf nahm, dass ich ihm langsam das Fett zwischen den Gräten heraus drückte und ihm vielleicht noch mehr Leid, als die arme kleine Seele schon erfahren hatte, zufügte. Er gab mir Sicherheit, so gerne hätte ich wie das kleine Kind, das vor mir die Große Hand des Vaters griff, die große Hand eines Fremden gegriffen und wäre sicher aus der Menschenmenge heraus geführt worden. Nun musste der Fisch herhalten. Ich nahm ihn bei der Hand. Drückte fester und langsam beruhigte ich mich.
„Wir haben für euch veganen Lachs dabei“ schrie der Tierschützer „KOSTENLOSSSSS UND ER SCHMECKT SEHR GUT MINDESTENS GENAUSO GUT WIE DER TOTE FISCH, DEN SIE DA GERADE TIEFGEKÜHLT ODER GERÄUCHERT ZWISCHEN IHREN ZÄHNEN ZERMALMEN. KOMMEN SIE HIER ZU MIR HOCH UND ÜBERZEUGEN SIE SICH SELBST. WIR HABEN VEGANEN LACHS UND SCHENKEN IHN EUCH, DAMIT IHR EUCH DAVON ÜBERZEUGEN KÖNNT, DASS DER SEHR GUT SCHMECKT. SO WIE DER TOTE FISCH DER SO SEHR GELITTEN HAT BIS ER DA AUF EUER FISCHBRÖTCHEN GELANDET IST....“
Und da fällt es mir wie Schuppen von den Augen, dass ist mein Ausweg. Ich muss mich dort hinauf die Treppen hoch kämpfen. Die Tierschützer sind meine letze Rettung. Dort habe ich dann den Überblick über die Touriköpfe, die Fertigzigaretten-Dampfwolken, und das Hundegebelle hinaus. Doch so schnell wie mir wieder Hoffnung eingehaucht wird von dem Mann da oben mit dem Megafon, so schnell werde ich auch misstrauisch. Was ist wenn er einfach echten Lachs auf sein Leicht-und-Cross-probier-Häppchen geschmiert hat. Weil er weiß, dass veganer Lachs zwar lecker ist und echter Fisch leidet, aber dann doch auch anders schmeckt als der leidende Lachs und weil er aber recht haben will. Deswegen schmiert er jeden Sonntag morgen vor sechs Uhr in der Früh den leidenden Lachs auf das Leicht und Cross Knäckebrot. Eine Schicht vegane Margarine, so weit muss es nicht kommen, dass er Butter schmiert. Und dann schön dünn und akkurat den leidenden Lachs aufs Knäckebrot. Dann fährt er mit der U3 zu den Landungsbrücken und läuft das letze Stück. Den Schnittchenteller in der einen Hand und das Megafon in der anderen und freut sich auf den Tag, weil er heute wieder einmal recht haben wird. Der Lachs auf seinem Teller wird mindestens genauso gut schmeckt, wie der unten auf dem Markt. Recht wird er haben und der eine oder andere Touri wird am Montag danach in den Rewe um die Ecke gehen und den veganen Lachs in den roten Korb legen, damit dann zur Kasse gehen und dann furchtbar enttäuscht sein am Frühstückstisch und sich dann ein Spiegelei braten.
Ich greife die Forelle noch fester. Und entscheide mich zu einfach loszurennen. Das ist mein einiger Ausweg. Ich quetsche mich zwischen den Anhängerkuppeln zweier Anhänger hindurch, springe über leere weiße Styropor-Boxen, die die Fische kühlen bis sie im Eis des Anhängers landen und dann in den Mäulern. Danach weiche ich gekonnt einem E-Skooter aus. Und dann bin ich in der Freiheit. Abends bleibt mir eine Gräte im Hals hängen.
Vorher setze ich mich aber an die Kaimauer und esse ein Franzbrötchen. Was ist wenn ich damit doch eine Touristin bin?
Als ich erschöpft nach Hause komme sitzt der Kiffer auf den Stufen vor meiner Eingangstür und spielt Candy Crush. Moin sage ich, Moin sagt er.
29.04
ich habe es geschafft:
Fischbrötchencount: 1
27.04
Franzbrötchencount:10
Fischbrötchencount: 0
(habe zu große Angst vor Tourifallen)
26.04
immernoch kein Fischbrötchen
dafür wurde es heute richtig querky
morgen mehr
10.04
vier monate Hamburg stehen bevor und ich habe hanseatische Pasta gekocht. Mein momentaner Franzbrötchencount: 7
währendessen Fischbrötchen: 0
Ich werde Updates geben wenn es soweit ist.
Bis dahin werden diese eleganten Nudeln gegessen
07.04
ich sende grüße aus kopenhagen.
03.01.
der Weg in die Küche
01.01
new year, new bag
and the start of my career as a sneakerhead.
12.2025
Artistdinner
neulich war ich auf einem Artistdinner eingeladen.
Mir wurde dieses Elf-Gänge-Menü aufgetischt
Erster Gang
gekocht von Amalia und Fedele
es gibt Käutertee und sechs bunte Macarons...Rot, Rosa, Peach, Gelb, Grün und Braun...meiner schmeckt nach Erdbeer ...was für ein Start!
zweiter Gang
gekocht von Till und Maibrit
eine Schnitte
so jetzt wirds Zeit für den
dritten Gang
gekocht von Sabina
die Suppe erwärmt mein Magen
vierter Gang
gekocht bei Fedele und Amalia
Suppe Nummer 2. Bald bekomme ich Lust mal wieder was zu kauen. Aber diese Suppe ist der perfekte 4. Gang.
Ach und diese Eieinlage! wobei wir uns einig waren: als Eistich verliert das Ei sein Temperament. Gekochtes Ei und Rührei sind definitiv extrovertiertere Ei-Genossen. Vom Spiegelei garnicht zu sprechen...
fünfter Gang
gekocht von mir
Süppchen Nummer drei macht Platz für die Hauptgänge frei
sechster Gang
gekocht von Maibrit und Till
das Bild spricht für sich...endlich wieder kauen. Diesmal mit Crunch.
siebter Gang
gekocht von Amalia und Fedele
Blatt für Blatt landen die Bütenblätter in unserem Mund. Dieser Salat bekommt den Preis des “Goldenen Salatkopf” für den blumigsten Genuss. Ob wohl bald die Hauptspeisen kommen?
achter Gang
gekocht von Till und Maibrit
Wir haben es zu den Hauptspeisen geschafft. Toll! Stück für Stück wandert der Spinatknödel in meinen Mund. Stück für Stück werde ich zufriedener
neunter Gang
gekocht von der Freitagsküche
erst verwirrte mich die Tischdeko. Doch dieser rustikale Hauptgang erwärmte meine Seele. Es gab Gulasch aus der Gulaschkanone. Als Beilage Schweizer Käse. Ein Träumchen.
ich as und as
bis mein Teller leer war
übrig blieb ein einzelnes Stückchen Gulasch und eine Ecke Käse
beides ließ ich in meine Sevierte verschwinden
Mealprep für den Tag im Atelier morgen
zehnter Gang
die Zeit der Hauptspeisen war vorüber. Nachtisch war angesagt. Wir begannen mit
tja ich weiß jetzt auch nicht so genau was das nochmal war. Es war lecker und süß.
elfter Gang
mein elfter Gang war eine Kippe.
Ich habe leider kein Foto mehr davon.
15.11.2025
gestern war Freitagabend und Freitagabend hieß gestern Barhopping
und das ging so:
Bar Nummer1: Mexikaner
Pommes
Bar Nummer2: kleines Bier
Bar Nummer3: Tequila (private Veranstaltung wir werden vom 18 Geburtstag geschmissen)
Bar Nummer4: Gin Tonic es ist ganz ruhig in der Ecke steht eine Omastehlampe...erfrischend!
eine runde Kniffel
Bar Nummer5: Weißwein, definitiv die falsche Entscheidung es schmeckt nicht. Man trinkt hier Bier. Wir werden nicht raus geworfen. Puhh
Bar Nummer6: Eine Pitscher Bier. Letzter Stopp. Wir sind hier um von unserem Abendteuer zu erzählen. Danach gehen wir betrunken nach Hause
ein voller Erfolg! Morgen wird wieder gekocht versprochen!
12.11.2025
scandinavian design
09.11.2025
high performace gorpcore energy bars... for the SMS leipzig sundaystroll. We hiked and had a gread snack. What a wonderful sunday!
03.11.2025
striped drinks at PLUS leipzig. cheeersss
15.08.2025
new kitchen
05.05.2025
nyc
19.04.2025
had a great time eating my cucumber salad
01.04.2025
hello leipzig
31.03.2025
bye bye vienna
03.03.30.25
my kitchen in vienna <3
18.02.2025
ultra-luxury
02.02.2025
still life
30.01.2025
29.01.2025
28.01.2025
big city life
20.02.2025
Outfit of the day, salad of the day
06.01.2025
lalalalaa lallaaaaaa
a little melody
01.01.2024
the year started perfectly
24.12.2024
my brother did Tiramisu. I added some luxury.
20.12.2024
my mood that day
17.12.2024
sporty
13.12.2024
03.12.2024